Viele Menschen in Hamburg leiden unter der Corona-Krise. Wir sind da für Menschen in Not.

Aktuell

Coronavirus: Wir sind da für Menschen in Not!

Flexible Hilfe ermöglichen: Das ist nach wie vor wichtig. Deswegen leiten wir Spenden an den Corona-Notfonds der Diakonie-Stiftung dahin weiter, wo sie dringend benötigt werden. Mit rund 71.000 € wurden bereits besondere Maßnahmen gefördert. Unsere Hilfsprojekte trotzen Corona!

Spenden Sie für unseren Corona-Notfonds

Mit konkreten Maßnahmen können wir gemeinsam älteren Menschen, Obdachlosen, Familien und allen anderen Menschen helfen, die durch das Virus und dessen Auswirkungen in Not geraten. Die aktuelle Entwicklung ist schnell und veränderlich – mit dem Notfonds können wir schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Hierzu zählen zum Beispiel Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen oder Carepakete für Frauen in der Prostitution. 

Corona-Notfonds: Hier hilft der Fonds

Der Corona-Notfonds hat seit dem Frühjahr bereits 71.000 € an Hilfsgeldern ausgeschüttet.

  • Das Essen für obdachlose Menschen im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose wurde mit 15.000 € unterstützt. Dort bekommen obdachlose Menschen täglich wochentags ein warmes Mittagessen zu einem symbolischen Preis von 50 Cent.
  • Das Projekt "Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen" wurde mit 5.000 € gefördert. Auch weiterhin steht ein Budget zur Verfügung, damit obdachlose Menschen in schweren Notlagen und Einzelfällen weiterhin in einem Hotelzimmer Schutz und Ruhe finden können.
  • Die Einrichtung Sperrgebiet kann mit 4.500 € Frauen in der Prostitution mit Notübernachtungen helfen.
  • Die Beratungsstellen der Diakonie hatten während Corona mit diversen Hindernissen zu kämpfen, um weiterhin für Ratsuchende offen zu stehen. Mit 7.500 € wurde deswegen zunächst die technische Ausstattung der Hilfsangebote gefördert, um digitale Beratungsangebote möglich zu machen. Darüber hinaus wird über die kommenden Monate ein Pilotprojekt dafür sorgen, dass Beratungsangebote wie die Suchtselbsthilfe, die Ämterlots*innen, die Schwangerenberatung oder auch die Schuldnerberatung sich zunehmend digitaler aufstellen, um auch in einem möglichen erneuten Lockdown effektiv arbeiten und Menschen in diversen Notlagen unterstützen zu können. Unterstützung in Höhe von 25.000 € ist hierfür vorgesehen.

 

Aktuelles aus den Förderprojekten

Spendenprojekte wie der Mitternachtsbus, das Mittagessen für obdachlose Menschen und die Straßensozialarbeit sind auch in dieser besonderen Zeit verlässlich für die Menschen auf der Straße da. Auch Standorte der Praxis MitMenschlichkeit sind geöffnet.

Hilfe für obdachlose Menschen

In der Tagesaufenthaltsstätte in der Bundesstraße können obdachlose Menschen duschen, Post empfangen, die Geld-Verwahrung nutzen und die Hilfsangebote der Sozialarbeiter*innen in Anspruch nehmen.

In den nächsten Tagen ist wird die neue Küche eingeweiht, nachdem die alte Küche durch einen Wasserschaden stark beschädigt worden war. Dann kann das ehrenamtliche Küchenteam wieder selber Kochen und Essen ausgeben. Perspektivisch wird dann der Essenssaal auch wieder geöffnet. Stundenweise können sich dann bis zu 26 Gäste gleichzeitig drinnen aufhalten, etwas essen und sich aufwärmen (wenn der Herbst da ist) – wir rechnen weiterhin mit rund 100 Gästen pro Tag.

Auch die medizinische Sprechstunde findet statt.

In der Straßensozialarbeit ist Johan Graßhoff momentan fast täglich mit dem Lastenrad unterwegs, hat Verpflegung, Schlafsäcke und Isomatten dabei und klärt darüber hinaus zum Thema Corona-Infektion und zu Hygieneregeln auf und verteilt Infomaterial.

Der Mitternachtsbus ist weiter täglich unterwegs, mit einer Besetzung von zwei Personen. Das Team ist ausgestattet mit Masken, Handschuhen, Desinfektionsmittel sowie Tischen und Hütchen, um den Abstand zu wahren. Die Gäste bekommen am Bus ein Lunchpaket und ein heißes oder kaltes Getränk. Im Schnitt kommen derzeit rund 150 Gäste an den Bus.

Medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

In den drei Standorten der Praxis MitMenschlichkeit sind die Ärztinnen weiter für die Patientinnen und Patienten da. Am Telefon wird so viel wie möglich kontaktlos abgesprochen und es werden Termine abgemacht. Ansonsten finden Behandlungen und Untersuchungen unter den möglichen Bedingungen statt.

Unterstützung für Kinder und Familien

Unsere spendenfinanzierten Beratungsangebote bei "Kinder in Trauer" finden statt. Die Angebote für Kinder im Frauenhaus finden den Hygienebestimmungen entsprechend statt. Für die Frauen und ihre Kinder ist es eine unglaublich wichtige Abwechslung, außerhalb der vier Wände etwas zu unternehmen. Deswegen werden Gutscheine für den Zoo vergeben.

Unser Spendenprogramm "MitEuch! Für Kinder in Not" hat im Frühjahr 2020 die Arche Jenfeld unterstützt, die während des Corona-Lockdowns Lebensmittelpakete an Familien verteilte. Über 200 Familien wurden mit Lebensmittelpaketen versorgt.

Den Nächsten nah sein

Wir bitten Sie, schauen Sie hin! Seien Sie da für Nachbarinnen und Nachbarn, die Hilfe benötigen.