Aktuell

Coronavirus: Wir sind da für Menschen in Not!

Flexible Hilfe ermöglichen: Das ist jetzt wichtig. Deswegen leiten wir Spenden direkt dahin weiter, wo sie dringend benötigt werden. Mit 52.500 € wurden bereits besondere Maßnahmen gefördert. Unsere Hilfsprojekte trotzen Corona!

Spenden Sie für unseren Corona-Notfonds

Mit konkreten Maßnahmen können wir gemeinsam älteren Menschen, Obdachlosen, Familien und allen anderen Menschen helfen, die durch das Virus und dessen Auswirkungen in Not geraten. Die aktuelle Entwicklung ist schnell und veränderlich – mit dem Notfonds können wir schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Hierzu zählen zum Beispiel Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen oder Carepakete für Frauen in der Prostitution. 

Hier geht es zum Spendenformular.

Corona-Notfonds: Hier hilft der Fonds

Der Corona-Notfonds hat bis Mitte Juni bereits 52.500 € an Hilfsgeldern ausgeschüttet.

Die technische Ausstattung der Hilfsangebote in den Beratungsstellen der Diakonie Hamburg wurden mit 7.500 € gefördert. Nun sind mithilfe von Headsets beispielsweise auch digitale Beratungen möglich.

Das Essen für obdachlose Menschen im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose wurde mit 15.000 € unterstützt. Dort bekommen obdachlose Menschen täglich wochentags ein warmes Mittagessen zu einem symbolischen Preis von 50 Cent.

Das Projekt "Hotelübernachtungen für obdachlose Menschen" wird mit bis zu 30.000 € gefördert. Bis zum 15. Juni 2020 sind Menschen in Hotels untergebracht, die sich auf der Straße nicht vor dem Coronavirus schützen können. Insgesamt wurden von April bis Juni 125 Menschen sicher untergebracht. Die wohnungslosen Menschen werden in Einzelzimmern in Hotels an sieben Standorten aufgenommen und durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter begleitet. Diese sind für die betroffenen Menschen sowie für die Hotels als Ansprechperson erreichbar. Zusätzlich wird an zwei Hotelstandorten die Ausgabe von Hygienemitteln und Verpflegung durch Ehrenamtliche gewährleistet.

Aktuelles aus den Förderprojekten

Spendenprojekte wie der Mitternachtsbus, das Mittagessen für obdachlose Menschen und die Straßensozialarbeit sind auch in dieser besonderen Zeit verlässlich für die Menschen auf der Straße da. Auch Standorte der Praxis MitMenschlichkeit sind geöffnet.

Hilfe für obdachlose Menschen

  • In der Tagesaufenthaltsstätte in der Bundesstraße können obdachlose Menschen duschen. Bisher haben täglich 6 bis 10 Personen dieses Angebot genutzt.
  • Die Essensausgabe über die Terrasse funktioniert gut. Die Kolleginnen werden mit portionsweise abgepacktem warmen Essen beliefert und geben zusätzlich eine Wasserflasche, Obst und was Süßes aus. Es hat sich langsam herumgesprochen und mehr Menschen kommen, um sich ein Essen abzuholen – derzeit etwa 100 Personen täglich.
  • Mit Schutzausrüstung für die Ärztin findet auch die medizinische Sprechstunde statt.
  • Postausgabe und Geldverwaltung läuft unkompliziert – es kommen dafür weniger Menschen als sonst ins Haus, da sie gebeten wurden, möglichst anzurufen und nur zum Abholen vorbei zu kommen.
  • In der Straßensozialarbeit ist Johan Graßhoff momentan fast täglich mit dem Lastenrad unterwegs, hat Verpflegung, Schlafsäcke und Isomatten dabei und klärt darüber hinaus zum Thema Corona-Infektion und zu Hygieneregeln auf und verteilt Infomaterial.
  • Der Mitternachtsbus ist wieder täglich unterwegs, mit einer Besetzung von zwei Personen. Das Team ist ausgestattet mit Masken, Handschuhen, Desinfektionsmittel sowie Tischen und Hütchen, um den Abstand zu wahren. Die Gäste bekommen am Bus ein Lunchpaket und ein heißes Getränk. Im Schnitt kommen derzeit rund 90 Gäste an den Bus.

Medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

In den drei Standorten der Praxis MitMenschlichkeit sind die Ärztinnen weiter für die Patientinnen und Patienten da – allerdings ohne offene Sprechstunden. Am Telefon wird so viel wie möglich kontaktlos abgesprochen und es werden Termine abgemacht. Weiterhin werden Rezepte verschrieben und Medikamente ausgegeben.

Unterstützung für Kinder und Familien

Unsere spendenfinanzierten Beratungsangebote bei "Kinder in Trauer" finden derzeit telefonisch und online statt. Die Angebote für Kinder im Frauenhaus finden selbstverständlich drinnen statt.

Unser Spendenprogramm "MitEuch! Für Kinder in Not" unterstützt die Arche Jenfeld, die Lebensmittelpakete an Familien verteilt. Zum Mittagstisch der Arche kommen normalerweise täglich viele Kinder, wegen des Corona-Virus ist die Arche derzeit geschlossen. Tobias Lucht von der Arche Jenfeld sagt: "Im Moment versorgen wir über 200 Familien mit Lebensmittelpaketen, denn für viele ist es eine große Herausforderung, dass die Kinder aufgrund des Corona-Virus weder in der Schule noch in der Arche essen können. Die Archen sind soweit geschlossen, aber wir lassen die Familien einzeln kommen, um sich die Sachen abzuholen." In den Paketen befinden sich neben Lebensmitteln auch Puzzle und kleine Leseheftchen. Danke an alle MitEuch!-Spenderinnen und -Spendern!

Den Nächsten nah sein

Wir bitten Sie, schauen Sie hin! Seien Sie da für Nachbarinnen und Nachbarn, die Hilfe benötigen.