Aktuell

Coronavirus: Wir helfen!

Schnell flexible Hilfe ermöglichen: Das ist jetzt wichtig. Deswegen leiten wir Spenden direkt dahin weiter, wo sie dringend benötigt werden. Unsere Hilfsprojekte trotzen Corona! Außerdem suchen wir als Diakonie-Stiftung Freiwillige für den Notfall.

Spenden Sie für unseren Corona-Notfonds

Mit konkreten Maßnahmen können wir gemeinsam älteren Menschen, Obdachlosen, Familien und allen anderen Menschen helfen, die durch das Virus und dessen Auswirkungen in Not geraten. Die aktuelle Entwicklung ist so schnell, das wir noch nicht abschätzen können was und welche zusätzliche Maßnahmen in ein bis zwei Wochen genau benötigt werden – aber wir wollen vorbereitet sein, um schnelle und unbürokratische Hilfe leisten zu können. 

Hier geht es zum Spendenformular.

So helfen wir aktuell

Spendenprojekte wie der Mitternachtsbus, Mittagessen für obdachlose Menschen und die Straßensozialarbeit versuchen alles, um auch jetzt für die Menschen auf der Straße da zu sein. Auch Standorte unser Praxis MitMenschlichkeit sind weiter geöffnet.

Hilfe für obdachlose Menschen

  • In unserer Tagesaufenthaltsstätte in der Bundesstraße können obdachlose Menschen duschen. Bisher haben täglich 6 bis 10 Personen dieses Angebot genutzt.
  • Die Essensausgabe über die Terrasse funktioniert gut. Wir werden mit portionsweise abgepacktem warmen Essen beliefert und geben zusätzlich eine Wasserflasche, Obst und was Süßes aus. Es hat sich langsam herumgesprochen und mehr Menschen kommen zu uns, um sich ein Essen abzuholen – derzeit etwa 100 Personen täglich.
  • Mit Schutzausrüstung für unsere Ärztin findet auch die medizinische Sprechstunde statt.
  • Postausgabe und Geldverwaltung läuft unkompliziert – es kommen dafür weniger Menschen als sonst ins Haus, da wir sie gebeten haben, möglichst anzurufen und nur zum Abholen vorbei zu kommen.
  • In der Straßensozialarbeit ist Johan Graßhoff momentan fast täglich mit dem Lastenrad unterwegs, hat Verpflegung, Schlafsäcke und Isomatten dabei und klärt darüber hinaus zum Thema Corona-Infektion und zu Hygieneregeln auf und verteilt Infomaterial.
  • Der Mitternachtsbus ist wieder täglich unterwegs, mit einer Besetzung von zwei Personen. Das Team ist ausgestattet mit Masken, Handschuhen, Desinfektionsmittel sowie Tischen und Hütchen, um den Abstand zu wahren. Die Gäste bekommen am Bus ein Lunchpaket und ein heißes Getränk. Im Schnitt kommen derzeit rund 90 Gäste an den Bus.

Medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

In den drei Standorten der Praxis MitMenschlichkeit sind wir weiter für unsere Patientinnen und Patienten da – allerdings ohne offene Sprechstunden. Am Telefon wird so viel wie möglich kontaktlos abgesprochen und es werden Termine abgemacht. Weiterhin werden Rezepte verschrieben und Medikamente ausgegeben.

Unterstützung für Kinder und Familien

Unsere spendenfinanzierten Beratungsangebote bei "Kinder in Trauer" finden derzeit telefonisch und online statt. Die Angebote für Kinder im Frauenhaus finden selbstverständlich drinnen statt.

Unser Spendenprogramm "MitEuch! Für Kinder in Not" unterstützt die Arche Jenfeld, die Lebensmittelpakete an Familien verteilt. Zum Mittagstisch der Arche kommen normalerweise täglich viele Kinder, wegen des Corona-Virus ist die Arche derzeit geschlossen. Tobias Lucht von der Arche Jenfeld sagt: "Im Moment versorgen wir über 200 Familien mit Lebensmittelpaketen, denn für viele ist es eine große Herausforderung, dass die Kinder aufgrund des Corona-Virus weder in der Schule noch in der Arche essen können. Die Archen sind soweit geschlossen, aber wir lassen die Familien einzeln kommen, um sich die Sachen abzuholen." In den Paketen befinden sich neben Lebensmitteln auch Puzzle und kleine Leseheftchen. Danke an alle MitEuch!-Spenderinnen und -Spendern!

Freiwillig aktiv werden: Corona-Hilfe für ältere, pflegebedürftige Menschen

Die Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit koordiniert eine Corona-Notfallhilfe für ältere, pflegebedürftige Menschen. Freiwillige, die bereit sind, im Notfall insbesondere bei der Versorgung älterer, hilfsbedürftiger Menschen zu helfen, können sich ab sofort unter www.diakoniehh.de/coronahilfe registrieren. Bei Bedarf wird sich die Diakonie dann schnell und flexibel mit Helferinnen und Helfern per E-Mail in Verbindung setzen.

Wie sich die Lage die nächsten Tage und Wochen entwickeln wird, können wir heute nicht einschätzen. Aber es könnte sein, dass wir in der Versorgung von älteren und auch pflegebedürftigen Menschen in den nächsten Wochen auf stärkere Unterstützung durch Freiwillige angewiesen sein werden. Auf diese Situation bereiten wir uns in Absprache mit den Behörden vor“, sagt Diakonie-Chef und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, Dirk Ahrens.

Registrieren Sie sich jetzt als Freiwillige unter www.diakoniehh.de/coronahilfe

Den Nächsten nah sein

Wir bitten Sie, schauen Sie hin! Seien Sie da für Nachbarinnen und Nachbarn, die Hilfe benötigen.